Termine

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li(e)bertärer mittwoch bei curly und vortrag im az wuppertal

morgen, am mittwoch den 07.02.2018, werden wir beim li(e)bertären mittwoch von 15.30 uhr bis 19.00 uhr für euch zum spiele spielen, diskutieren, anregungen entgegen nehmen, quatschen, musik hören, gyros essen oder sonstiges im the curly cow zur verfügung stehen.

danach werden wir gegen 20.00 uhr den vortrag „total liberation I – eine einführung“ im rahmen der mittwochskneipe im az wuppertal halten.

wir möchten gerne in unserem ersten diskurs der vortragsreihe „total liberation I – eine einführung“ einen überblick geben, welche befreiungskämpfe aus unserer sicht alle miteinander verknüpft sind oder sein müss(t)en, um den zustand einer für alle umfassenden befreiung zu erreichen.

single-issue themen sind enorm wichtig, um tiefe, wissen und know-how zu erhalten und im rahmen von skillsharing auch weiterzugeben. diese zu verknüpfen, ebenso.

hier geht’s zur facebook-veranstaltung.

kommt vorbei. wir freuen uns auf euch!
libby und YANA werden natürlich auch wie gewohnt mit dabei sein.

lesezirkel III – lesung aus „stay.rebel“-broschüre

der dritte „li(e)beration lesezirkel“ hat eine autorin und eine buchvorstellung. wir freuen uns sehr, dass hanna poddig uns am 18.02.2018 in witten besucht, um aus der broschüre stay.rebel zu lesen und mit uns daüber zu sprechen, warum viele menschen aus
anarchistischen, radikalen und/ oder militanten zusammenhängen wegbrechen und
wie sich frust, burn-out und schleichende verbürgerlichung vermeiden lassen.

mit The Curly Cow – vegan Bistrocafépub haben wir ein gemütliches plätzchen mit politischem background und leckerem essen gefunden, in welchem wir euch gerne zum bücher schmökern, diskutieren und zuhören einladen möchten.

jeder lesezirkel bekommt ein eigenes motto/thema, trotzdem wird immer literatur zu vielfältigen befreiungskämpfen zur verfügung stehen.

hanna liest ab 18 uhr aus der broschüre vor:

Schule abbrechen – Schulden machen – Vorbestraft sein – Keine Kinder kriegen?

Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, warum viele Menschen aus
anarchistischen, radikalen und/ oder militanten Zusammenhängen wegbrechen und
wie sich Frust, Burn-Out und schleichende Verbürgerlichung vermeiden lassen.
Einige der in „Stay rebel“ behandelten Punkte betreffen mehr das eine oder das
andere, einige sind sehr bewusst als deutliche Provokation formuliert. Bei
einigen Punkten haben wir uns entschieden, eine Gegenüberstellung
unterschiedlicher (Extrem-)Positionen abzubilden. Manchmal haben wir unsere
Gedanken stichpunktartig belassen, manchmal länger ausgeführt. Wir haben
selbstverständlich keinen Anspruch auf Wahrheit und sind als Schreibende bzw.
Zusammenstellende dieses Textes nicht davor sicher, selber zu entpolitisieren.
Was wir hoffen ist, anhand unserer eigenen Erfahrungen einen Anstoß zur
Debatte liefern zu können – nicht mehr und nicht weniger. Unsere Perspektive
ist dabei die von Menschen, die sich entschieden haben einen Großteil ihres
Lebens in politische Arbeit zu stecken. Unsere Erfahrungen und Anregungen sind
daher vermutlich insbesondere für Menschen die diesen Kontext teilen spannend;
wir hoffen jedoch, dass auch Menschen aus anderen Bereichen radikaler Politik
mit der ein oder anderen Überlegung etwas anfangen können.

hier geht es zur facebook-veranstaltung.

libby und YANA werden natürlich auch dabei sein! 😉

action I – laienverteidigung vor gericht

am 17.02.2018, ab 15.30 uhr, wird hanna poddig einen workshop zum thema „laienverteidigung vor gericht“ im az wuppertal leiten.

„Vier Aktivist_innen sitzen nebeneinander auf der Anklagebank. Zwei von Ihnen
sind angeklagt, zwei sind Verteidiger_innen. Wie das geht? Die
Strafprozessordnung regelt, dass auch Personen, die nicht Jura studiert haben,
andere vor Gericht in Strafverfahren verteidigen können. Wie das geht, welche
Erfahrungen wir damit gemacht haben und warum wir uns wann dafür entscheiden
soll in diesem Workshop erklärt werden. Gerichte wollen uns ohnmächtig machen.
Unsere Überzeugung ist, dass Frechheit, Wissen und unkonventionelles Agieren
uns davor schützen können, dass die Gerichte damit Erfolg haben. Wie eine
solche Selbstermächtigung aussehen kann und ob diese Strategie zum Umgang mit
Repression auch etwas für euch sein kann wollen wir in diesem Workshop
herausfinden.“

hier geht es zur facebook-veranstaltung.

libby und YANA werden natürlich auch mit dabei sein! 😉

action gelb

der li(e)bertäre mittwoch

festival bunt bunt bunt

bei the curly cow steht der mittwoch im zeichen von gyros, zaziki und dem legendärem taxiteller.

die gute nachricht ist: das wird auch so bleiben.
die andere gute nachricht ist: ab sofort wird li(e)beration auch vor ort sein und möchte mit euch z. b.

bücher lesen, häkeln, basteln, briefe an (politisch) gefangene schreiben, diskutieren, das umsonstregal besuchen, gesellschaftsspiele spielen, ins gästebuch schreiben, curly besuchen, essen, trinken und alles andere, was ihr sonst gerne bei/mit curly und li(e)beration macht.

falls ihr vorschläge für andere projekte, diskurse oder sonstige ideen habt, würden wir uns genauso über euren besuch freuen, als wenn ihr mal eben zum „hallo sagen“ vorbeikommt.

hier geht’s zur facebook-veranstaltung.

vielen dank für den gestrigen abend!

…und wieder einmal bleiben wir sprachlos zurück. versuchen wir es dennoch:

einen schöneren einstieg in den li(e)beration tresen hätten wir uns nicht wünschen können, ein großes dankeschön an alle gäste, unterstützer*innen, den infoladen dortmund, libby-wühler*innen, YANA-nutzer*innen, die mischung aus wichtigen & absolut sinnbefreiten gesprächen, ebenso an einen lachenden spiele- und glühenden kickertisch und überhaupt an euch alle und das alles.

gleichzeitig möchten wir zu kritik und verbesserungsvorschlägen aufrufen. wenn ihr was loswerden mögt: immer her damit. 🙂

wir freuen uns sehr auf die nächsten termine in 2018:

– 01.02.
– 01.03.
– 05.04.
– 03.05.
– 07.06.
– 05.07.
– 02.08.
– 06.09.
– 04.10.
– 01.11.
– 06.12.

hierzu wird es auch jeweils eine eigene FB-veranstaltung geben. 🙂

libby

libby ist unsere li(e)beration-box, die uns auf unseren reisen begleitet.

was sie mag:

  • tauschen
  • verschenken
  • geschenke bekommen
  • kleine spenden fürs projekt
  • reisen
  • neue bekanntschaften schliessen

was sie nicht mag:

  • verderbliches
  • nasses
  • drogen
  • verderbliche, nasse drogen

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lesezirkel III

der dritte „li(e)beration lesezirkel“ hat ein*e autor*in und eine buchvorstellung. wir freuen uns sehr, dass francis uns am 01.04.2018 in witten besucht, um von 16.30 uhr bis 19.30 uhr aus ihrem buch Recht auf Trauer. Bestattungen aus machtkritischer Perspektive zu lesen und mit uns über die politische seite von sterben, tod und trauer zu sprechen.

mit The Curly Cow – vegan Bistrocafépub haben wir ein gemütliches plätzchen mit politischem background und leckerem essen gefunden, in welchem wir euch gerne zum bücher schmökern, diskutieren und zuhören einladen möchten.

jeder lesezirkel bekommt ein eigenes motto/thema, trotzdem wird immer literatur zu vielfältigen befreiungskämpfen zur verfügung stehen.

francis seeck liest ab 18 uhr uhr aus ihrem* buch:

„Wer ist betrauerbar? Wer wird erinnert?
Die Bestattungspraxis in Deutschland ist von Machtverhältnissen, insbesondere von Klassismus und Heteronormativität, geprägt. Aktuell werden immer mehr arme Menschen in Deutschland, für die keine Angehörigen die Bestattungspflicht wahrnehmen (können), ohne Grabstein und Namen, ohne Trauerfeiern und Blumenschmuck von Gesundheits- und Ordnungsämtern bestattet. Teilweise, wie z.B. in dem Berliner Bezirk Neukölln, finden die ordnungsbehördlichen Bestattungen monatlich als Sammelbeerdigung im Minutentakt statt. Oft wurden diese Menschen schon zu Lebzeiten marginalisiert und gesellschaftlich ausgegrenzt.

Francis Seeck zeigt in diesem Buch den Zusammenhang zwischen Machtverhältnissen, Ausgrenzung und Beerdigungspraktiken auf. Aber auch die eigene Geschichte der Autor*in hat ihren Platz. So geht es auch um Widerstand auf anonymen Friedhofswiesen, sei es durch Trauergäste, Aktivist*innen, Forscher*innen und Mitarbeiter*innen – ganz im Sinne von „Rest in protest!“.

Die Autor*in:
Francis Seeck ist Kulturanthropolog*in und lebt in Berlin. Francis promoviert zu kollektiven Fürsorge/Care Praxen von trans* und nicht-binären Menschen in Deutschland und der Schweiz. Francis arbeitet zudem als Antidiskriminierungstrainer*in und Lehrbeauftragte*. Mehr zu Francis hier.

nach einem offenem austausch rund um das thema tod und sterben möchten wir euch einladen, eigene texte oder die eurer lieblingsautor*innen mitzubringen und ggf. im rahmen eines „offenen mikros“ auch vorzutragen. wenn ihr letzteres nicht mögt, übernehmen wir das auch gerne für euch. die texte sollten eine lesezeit von ca. 5 – 10 minuten nicht deutlich überschreiten.

der eintritt ist frei und die küche ist durchgehend geöffnet.

hier geht’s zur facebook-veranstaltung.

libby und YANA sind auch mit dabei.